Ein >>Muss<< fuer jede Hochzeitszeitung: Der Leitfaden ueber das Brautpaar.
Haeufig wird er als eine Art Lebenslauf aufgemacht. Sie koennen Ihren Artikel
beispielsweise ins Gewand eines mehr oder weniger >>faktischen<< Berichts
kleiden: Zunaechst die beiden Partner getrennt - Geburt, Schule, Ausbildung
und andere Stationen des Lebens-, und ab dem Zeitpunkt des Kennenlernens
dann gemeinsam, z.B. unter dem Motto: >>Wie alles begann und seinen
verhaengnisvollen Lauf nahm<<.
>>Kinder, was ist aus euch geworden!<<
Bericht ueber das Brautpaar in unterschiedlicher Form.
Steckbrief des Brautppres
Stellen Sie zwei Steckbriefe mit zunaechst getrennten Lebensstationen nebeneinander,
und gehen Sie mit dem Kennenlernen der Brautleute auch optisch in einen gemeinsamen
Lebenspfad ueber. Illustrieren Sie mit Fotos und Zeichnungen. Foto - Lovestory
Ein Fotozyklus zeigt die Lebensstationen der Brautleute vom Baby- bis ins Erwachsenenalter,
das Kennenlernen und das gemeinsame Leben als Liebespaar. Geben Sie den Fotos kurze
Bildunterschriften. Mit Sprechblasen bringen Sie den Abgebildeten auch zum >>Sprechen<<. Bewerbung
Lassen Sie Braut und Braetigam in persoehnlichen, durchaus auch handschriftlichen
Bewerbungsschreiben ihre Vorzuege und besondere Eigning fuer die Ehe darlegen.
Geben Sie einige Fragen als roten Faden vor. Ruehrendes Kapitel Kapitel ueber die Lovestory des Brautpaars
Orientieren Sie sich am Stiel eines kitschigen Heftchenromans, und schmücken Sie die Tatsachen genuss- und fantasievoll aus.
Lebenslauf in Interviewform
Ein fiktives Interview mit beiden Brautleuten, die auch uebereinander Auskunft
geben, ist ebenso denkbar wie ein reales Interview beispielsweise mit Trauzeugen
oder Großeltern der beiden. Lebenslauf
Verfassen Sie fiktive, humorige Lebenslaeufe fuer beide Brautleute, und schmücken
Sie jedes mit einem Bewerbungsfoto. So, wie das bei Bewerbungen um einen Job
ueblich ist!
Die Geschichte des Brautpaares soll den Leser unterhalten und ihm auch etwas
Neues ueber Braut und Braeutigam berichten. Da es nicht auf Vollstaendigkeit ankommt,
waehlen Sie >>Highlights<< aus dem Leben der beiden, die Ihnen wichtig erscheinen
oder wissenschaftliche Daten bzw. an historische Ereignisse anknuepfen,
die gleichzeitig geschahen.
Mit Zwischenueberschriften struktuiren Sie laengere Texte und halten Ihre Leser
>>bei der Stange<<
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Wer ist wer?
Auf einer Hochzeitsfeier treffen die beiden Familien meist zum ersten mal zusammen.
Da das Brautpaar in der Regel nicht die Zeit (und sicher auch wenig Lust) hat,
die Gaeste miteinanderbekannt zu machen, wird wohl keine Frage so haeufig gestellt
wie die: >>Wer ist das eigentlich<< ? Hierbei kann eine Hochzeitszeitung Hilfestellung
geben. Sie waere nicht vollstaendig ohne einen Beitrag, der sich ausschließlich mit
den Gaesten der Feier beschaeftigt.
Gaeste im Bild
>>Wer sitzt wo, neben wem und warum<< ?
Sie erhalten den Sitzplan beim Hochzeitspaar oder beim Hochzeitsmanager.
Bauen Sie ihn jedoch erst kurz vor >>Drucklegung<< ein, da sie Sitzordung
such haeufig aendert, wenn noch jemand ab- oder zusagt.
Anhand derSchemzeichnung der Tischform kann dann jeder
Gast einen ihn unbekannten Anwesenden >>identifizieren<<. >>Wer ist wer bei Familie Traumstein? Wer ist wer bei Familie Hessel?<<
Am besten stellen Sie die Gaeste mit einigen heiteren Worten und einem Foto
oder einer Potaetzeichnung auf einer Doppelseite vor. Hierfuer reicht die aktuelle
Gaesteliste, die Sie vom Brautpaar oder vom Hochzeitsmanager erhalten.
Zusaetzliche Informationen und Fotos kommen von den Eltern der Brautleute
oder von den >>Betroffenen<< selbst.
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Gaesteliste
Anhand der Gaestliste laedt das Brautpaar zur Hochzeit und plant die Sitzordnung.
Um also zu erfahren, wer zur Hochzeit kommt, beschaffen Sie sich eine moeglichst
aktuelle Liste.
Eine Gaesteliste in die Hochzeitszeitung aufzunehmen ist eine schoene
Erinnerung fuer alle. Werten Sie Ihre Liste noch durch weitere Informationen auf!
Notieren Sie z.B., wer mit wem verheiratet oder liiert ist oder wie die Personen
zu Braut und Braeutigam stehen. Damit erleichtern Sie allen einen Ueberblick
ueber die >>personellen Zusammenhaenge<<.
Wenn Sie die Hochzeitszeitung erst nach der Hochzeit verteilen, laessst sich die Gaesteliste auch als Gaestebuch verwenden. Gestalten Sie hierfuer vor dem Fest
eine Liste, in die sich dann waehrend der Hochzeit jeder Gast mit einem Spruch
oder Widmung eintragen kann. Damit dies fuer die Gaeste nicht zu unvermittelt
kommt und sie auch Zeit haben, sich einen schoenen Spruch oder allerei Sinnfaelliges
auszudenken, sollten Sie die Gaeste mithilfe der Gaesteliste vor dem Fest davon
informieren.
Lassen Sie die gestaltete Gaesteliste waehrend der Feier dann so umlaufen, dass dasBrautpaar es nicht merkt. Bauen Sie die Liste nach der Hochzeit in die Zeitung ein.
Damit dies alles ein persoehnliches Gesicht bekommt, koennen Sie von den Gaesten
auf der Hochzeit mit einer Polaroid- oder Digitalkamera Aufnahmen machen. Polaroids
lassen sich fuer ein Unikat in die Zeitung einkleben oder eingescannt fuer eine
groeßere Auflage ebenso wie Digitalfotos vervielfaeltigen.
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Gerhard Michel | Loher Wall 5 | 33378 Rheda-Wiedenbrueck