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..:: I LOVE HZMA ::.. Hochzeitszeitung mal anders
 

Das Layout

Welches Erscheinungsbild wird Ihre Hochzeitszeitung haben? Soll sie im Gewand
einer Tageszeitung erscheinen oder eher den Charakter einer Illustrierten haben?
Wie Steht es um Fotos und andere Illustrationen? Wie sollen die Seiten aufgeteilt
werden? All dies und noch einige Ueberlegungen mehr stehen nun an.

Das Format

wer die Wahl hat, hat die Qual sagt eine
Volksweisheit. Quaelen Sie sich mit dem Format
Ihrer Zeitung jedoch nicht zu lange, Sobald
ungefaehr feststeht, wie viele Beitraege in die
Zeitung kommen, sollte Sie das Format fest-
legen. Zur Auswahl stehen
 verschiedene Zeitungsformate von Tages-
zeitungen (machen Sie sich in einem Kiosk
kundig!
 verschiedene Illustriertenformate
(meist in etwa DIN A 4)
 das Heftchenformat DIN A 5
 eine Reihe freier Varianten wie ein
Leporello oder eine gerollte Zeitung
Die Gestaltung Ihres Blattes richtet
sich unter anderem nach dem Format.

6 Layout Beispiele



1. Wickelfalz

Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Wickelfalz. Ein Dreibruch-Wickelfalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

2.-3. Altarfalz

Der Altarfalz, seltener auch Fensterfalz genannt, verdankt seinen Namen der Aehnlichkeit zu dreiteiligen Fluegelaltaeren in Kirchen. Bei dieser Form des Parallelfalzes werden die aeußeren Teile des Falzbogens ohne Überlappung nach innen gefalzt. Der Altarfalz hat sechs Seiten, ein zusaetzlicher Bruch in der Bogenmitte ergibt den achtseitigen Altarfalz.

4. Leporello-/Zickzackfalz oder Z-Falz

Der Leporellofalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere Teile des Falzbogens in wechselnden Richtungen gefalzt werden. Dadurch ergibt sich eine Zickzack-artige Falzung, weshalb diese Form auch Zickzackfalz oder Z-Falz genannt wird. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Leporellofalz. Ein Dreibruch-Leporellofalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

5. Parallelmittenfalz

Der Parallelmittenfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei dem ein Bogen immer in der Mitte in der gleichen Richtung gefalzt wird (V-Falz). Dies kann im Quer- wie im Hochformat geschehen. Zwei solcher Falzungen ergeben 8 Seiten, diese Form wird auch Doppelparallelfalz genannt.

6. Kreuzfalz

Beim Kreuzfalz wird der Bogen mehrfach im rechten Winkel gefalzt. Dieses Verfahren findet bei der Herstellung von Broschueren, Zeitschriften, Buechern Anwendung, für die der Falzbogen geheftet und beschnitten wird. Die Laufrichtung des Papiers sollte mit dem letzten Falz parallel laufen.


Die Tageszeitung

Um sich >>Ihre<< Tageszeitung besser vorzustellen, falten Sie einen entsprechend großen
Papierbogen( doppelte Zeitungsgroesse) der Laenge nach auf die Haelfte, beispielsweise
einen DIN A 2 Bogen aus duennen Papier auf das Format DIN A3. Papier in solchen
Groeßen ist im Schreibwarenhandel erhaeltlich. Dann koennen Sie besser abschaetzen,
wie viel Platz Sie fuer die Beitraege haben.
    Dann teilen Sie Ihren Beitraegen anhand eines Seitenplans Plaetze in der Zeitung zu.
Einen Seitenplan legen Sie am besten im Format DIN A 4 an. so laesst er sich leichthandhaben.
    Typisch fuer Hochzeitsblaetter ist ein geringer Umfang von maximal 12 Seiten.
Sie brauchen dafuer also drei Bogen Papier. Natuerlich koennen Sie auch mehr Seiten anlegen.
Im Allgemeinen werden die Blaetter einer solchen Zeitung weder geheftet noch gebunden, sondern
wie eine normale Tageszeitung ineinander gelegt.Der Titel des originellen Blatts nimmt die obere
Haelfte der ersten Seite ein.

Die Illustrierte

Wenn Sie sich fuer das DIN A 4 Format entscheiden, erhaelt Ihr Hochzeitsblatt den typischen
Illustriertencharakter. Sie falten den Papierbogen im Format DIN A 3 auf die Haelfte zu DIN A 4
und koennen Ihre Zeitung dann wahlweise klammern, heften oder gar binden. Die Seitenaufteilung
erfolgt wiederum nach einem Seitenplan. Die erste Seite ist in diesem Fall immer die Titelseite
und wird entsprechend >>reißerisch<< gestaltet
    Alternativ kann eine solche Illustrierte auch aus Einzelblaettern im Format DIN A 4 gergestellt
werden. Fuer die Bindung der Seiten gibt es dann mehrere Moeglichkeiten.
Wenn Sie Kunststoffschienen verwenden oder leimen, achten Sie bitte schon bei der Gestaltung
darauf, dass die Rückseiten gut lesbar sind, und sorgen Sie fuer einen entsprechend breiten Rand.

Das Zeitungsheftchen

Ein DIN A 5 Format wirkt wie ein so genanntes Groschenheftchen, was den romantischen Aspekt einer
Hochzeit gut aufgreifen kann. Es wird wie die Hochzeitsillustrierte, jedoch aus entsprechend gefaltetem
DIN A 4 Papier hergestellt. Auch hier ist die erste Seite die Titelseite.

Das Papier

Papier ist in unterschiedlicher Qualitaet, Farbigkeit und Struktur erhaeltlich. Verschaffen Sie sich in
einem gut sotierten Schreibwarenladen, im Copyshop oder bei einem Drucker einen Ueberblick
ueber die Bandbreite der Moeglichkeiten.
    Lassen Sie sich beraten, welche Papiersorte fuer Ihre Vervielfaeltigungsform geeignet ist.
Behalten Sie dabei auch die Kosten im Auge, denn je umfangreicher die Zeitung und je hoeher
die Auflage ist, desto staerker wirkt sich ein teures Papier als Kostenfaktor aus.



Was kostet Ihre Zeitung

Die Kosten einer Zeitung richten sich nach
 Format
 Anzahl der Seiten
 Farbigkeit
   schwarzweiß oder farbig
 Druckart
   selbst ausgedruckt, professionell
   gedruckt, fotokopiert (schwarzweiß
   oder farbig), Ausdruck im Copyshop
 Bindeform
   gefalzt und gelegt, geheftet, geleimt,
   Ringbindung ect.
 Papierart
 Hoehe der Auflage / Zahl der
   Exemplare

Erfragen Sie die >>Fremdkosten<< bei einem Drucker oder Copyshop.

Der Seitenplan

Welches Format Sie auch waehlen - fuer die Aufteilung der Seiten und um die Uebersicht zu behalten,
ist ein Seitenplan unerlaesslich. Legen Sie ihn auf unbeschriebenen Blaetter an, die Sie mit hierfuer
an der Zeichnung. Jedes Kaestchen entspricht einer Zeitungsseite. Setzen Sie nun die Beitraege und die
>>Autoren<< oder Bilder ein, und zwar am besten mit Bleistift. Sie werden nocht oft >>umstellen<< oder
>>austauschen<
    Ein Seitenplan kann auch auf dem Computer erstellt und gefuehrt werden. Sie koennen ihn dann Ihrem
Team mitteilen und Eintraege rascher loeschen, verschieben oder austauschen. Datieren Sie ihn, damit immer
feststeht, welche Version gueltig ist. Natuerlich immer die letzte! Es empfiehlt sich aber, die
unterschiedlichen Versionen abzuspeichern, bis die letzte Variante der >>Druckfassung<< des Blattes
entspricht. So mancher Artikel wurde noch aus dem Papierkorb gefischt.

Seitenplan.jpg

Tipp

Legen Sie Ihre Zeitungsseite mit der gewuenschten Anzahl Spalten an. Probieren mit >>Blindtext<<
(irgendeinem Text) aus, ob ihnen das gefaellt. Variieren sie die Spaltenzahl, bis der gewuenschte
Eindruck entsteht. Sie koennen die Anzahl der Spalten auch von Seite zu Seite veraendern.


Der Seitenaufbau

Sie bauen Ihr Hochzeitsblatt entweder wie eine Tageszeitung auf oder wie eine Illustrierte.
Um ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild zu erhalten, sollten Sie festlegen, wie viele Spalten
auf eine Seite kommen. Auch die Formate von Fotos, Zeichnungen, Textkaesten und
anderen Gestaltungselementen ziehen sich am besten durch die ganze Zeitung hindurch. Hier gilt:
Weniger ist oft mehr. Zu viele unterschiedliche Bildgroeßen erzeugen ein unruhiges Gesamtbild.
    Mit recht koennen Sie jetzt einwenden: Bei manchen Illustrierten ist ein
unruhiger Gesamteindruck durchaus gewuenscht.Wenn Sie es auch so halten moechten, sind Sie in der
Gestaltung der einzelnen Seiten natuerlich freier.
    Die Einteilung der Seiten in kurze Spalten erhöht die Lesbarkeit eines Blattes.
Die Einteilungvon Zeitungen und auch Zeitschriften in Spalten ist gaengig, denn kurze Spaltentexte sind
besser lesbar, und Spalten strukturieren die Zeitungsseiten. Zeitungen im DIN A 3 und DIN A 4 Format
oder Formaten in aehnlicher Groeße sind mitunter in bis zu sieben Spalten aufgeteilt.
Fuer kleinere Formate hingegen bietet sich der Zweispalten- oder gar der Einspaltensatz an, damit die
Seiten nicht zu sehr zergliedert werden.

Zeilenraster und Satzspiegel

Um eine einheitliche Gestaltung aller Seiten zu erreichen, empfiehlt es sich, ein Zeilenraster anzulegen.

Mit einem Zeilenraster legen Sie fest:
Zeilenfall
Anordnung der Zeilen zueinander, auch ihre gleichmaeßige oder unterschiedliche Laenge (z.B.
beim Flattersatz)
Zeilenbreite
entspricht der Spaltenbreite
Zeilenhoehe
fur die Lesbarkeit der Schrift wesentlich
Zeilenabstand
fuer die Lesbarkeit der Schrift wesentlich
    In dieses Gestalungsraster, zu dem auch die Festlegung des Satzspiegels gehoert,
werden Text und Bild eingepasst.
>>Satzspiegel<< heißt in der Fachsprache die Flaeche, die auf einer Zeitungseite vom Text
eingenommen wird.
Es bleibt ja, gleich bei welchem Format, immer ein weißer unbedruckter Rand - rundherum 2 bis 3 cm.
Die Stellung des Satzspiegels ist fuer das gute Aussehen der Zeitung entscheidend.
Die >>Redaktion<< legt sie anhand der Vorschlaege vom Layouter / Gestalter fest.
    Innerhalb des Satzspiegels wird das Zeilenraster angelegt. Seitenzahlen und Kolumnentitel
sind daher einbezogen.
    Die Seitenzahl dient zum Auffinden einer Seite, vor allem, wenn Sie Ihrer Hochzeitszeitung
ein Inhaltsverzeichnis geben. Sie steht entweder außen rechts / links oder mittig am unteren oder
oberen Rand der Seite, haeufig auf gleicher Hoehe wie der Kolumnentitel, und kann mitunter auch
schmuck gestalten sein.
    Der Kolumnentitel steht sozusagen als Ueberschrift ueber der einzelnen
Zeitungseite. Er wiederholt entweder den Namen der Zeitung und den Erscheinungstag oder greift
die Rubrik auf.

Schrift, Schriftgroeße und Schriftart

Nicht allein die Seite, auch der Text will unterteilt und gestaltet sein.
Der Text einer Zeitung gliedert sich in folgende Textsorten.
  Hauptueberschrift
  Unterueberschriften (hoechstens zwei)
  Zwischenueberschriften
  Fließtext (Attikel und sonstige Beitraege)
  Bildunterschrift (auch unter Zeichnungen)

Waehlen Sie nun Schrift, Schriftgroeße, Schriftarten und
Schriftschnitt fuer die entsprechenden Textsorten aus.
Vieleicht sagt Ihnen diese Woerter zunaechst nicht allzu viel,
aber was sie bedeuten, ist Ihnen vertraut.
Schrift
Druckschriften wie Times, New York, Courier und viele andere.
Schriftgroeße
wie groß die gewaehlte Schrift abgedruckt werden soll.
Im Computer wird dies auch als Schriftgrad und in Punkt (ab 8 Punkt) angegeben.
Schriftschnitt
bezeichnet das Bild des einzelnen Buchstabens, also ob
er normal, fett, kursiv oder fett kursiv gedruckt wird.
Schriftart
verschiedene Moeglichkeiten der Schriftformung wie Kapitaelchen und Großbuchstaben
    Alle diese Dinge lassen sich am Computer einstellen. Diese Elemente sollten sich durch
die ganze Zeitung hindurchziehen. Auch hier gilt; Weniger ist oft mehr.
Waehlen Sie im Interesse Ihrer Leser nicht zu viele unterschiedliche Schriften
und Shriftgroeßen aus, damit ein uebersichtlicher, einheitlicher Eindruck entsteht.
Es sei denn, Sie wuenschen wie manche Illustrierten ein recht lockeres Schriftbild.
    Wie legen Sie Schriftgroeßen fest? Fuer den Titelkopf bzw. den Titel
( z.B. Dortmunder Abendblatt, taz, Gala) koenen Sie sich am Schriftzug
einer Tageszeitung oder Illustrierten orientieren.
Gestalten Sie ihn am Computer selbst. Wenn Sie nicht ueber den Schrifttyp erfuegen,
scannen Sie ihn ein. Sie koennen ihn auch von Hand Nachahmen und dann einscannen.

Tipp

Sollten Sie zuviel Text fuer einen Artikel haben, koennen Sie die Schriftgroeße angleichen,
d.h. Sie verringern den Schriftgrad um 0,5 oder 1 Punkt und haben dann z.B. statt einer
Schriftgroeße von 10 Punkt eine von 9. Sie koennen auch die Abstaende zwischen den Buchstaben
verringern, damit mehr Text in die Spalte passt (Funktion: >>Zeilenabstand<<).


    Ueberschriften und Zwischenüberschriften legen Sie so an, dass sie zu Ihrem
Zeitungsformat passen. Probieren Sie Moeglichkeiten aus, und orientieren Sie sich
gegebenfalls an Tageszeitungen und Illustrierten.     Der Fließtext, also die gedruckte Schrift, sollte nicht keiner als 9 oder 10 Punkt sein.
Das ist die gaengige Schriftgroesse fuer Printmedien.

Festlegen der Textmenge

Wenn Sie sich fuer eine Schrift entschieden und die Schriftgroese
festgelegt haben, koennen Sie den Text >>auszaehlen<<.
Das machen Sie so:
Setzen Sie in die gewuenschte Spaltenbreite so genannten >Blindtext<<
(irgendeinen Text, vieleicht Ihren letzten Weihnachts-Rundbrief?).
Makieren Sie 10 Zeilen des Textes und zaehlen Sie entweder manuell
oder mit dem Computer (Funktion: >>Extras<<, >>Woerter zaehlen<<)
die Zeichen inklusive Leerzeichen. Teilen Sie die so ermittelte
Zeichenzahl durch die Anzahl der Zeilen. So erhalten Sie die
durchschnittliche Zeichenzahl pro Zeile.
    Nehmen wir an, Sie haben fuer einen Artikel beispielweise 25 Zeilen
zur Verfuegung, und in eine Zeile passen durchschnittlich 35 Zeichen.
Sie multiplizieren 25 mit 35 und haben damit die hoechstmoeglichste Zeichenzahl
fuer den Artikel errechnet: 875. Der Beitragsschreiber weiß dann genau, wie umfangreich
sein Artikel sein darf; um in den zur Verfuegung stehenden Raum zu passen.

Tipps fuer das Texten am Computer

Legen Sie Schrift und Schriftgroesse fest.
Ermitteln Sie die durchschnittliche Zeichenanzahl pro Zeile.
Legen Sie ein Computerprogramm fest, in dem die Artikel geschrieben werden sollen.
Hier empfiehlt sich >>Word>> das auf Macs sowie PCs laeuft. Legen Sie hierfuer ein
plattformuebergrifendes, gaengiges Format (beispielsweise .doc, .txt) fest.
Lassen Sie sich ggf. beraten.
Teilen Sie die technischen Daten sowie die Zechenzahl pro Artikel den Beitragsschreibern mit.
Lassen Sie sich eine kurze Antwort im Artikel-Format schicken, damit Sie gleich sehen, ob jeder
die Technik beherrscht. Das schon Ihre Nerven und spart evtl. spaeter Zeit.
Bauen Sie ein paar Musterseiten mit Spalten sowie Zeilenraster und Bildkaesten auf, die Sie
wahlweise verschiebn koennen. Nutzen Sie hierfuer die Vorlagen auf meiner Hompage.


Um die Vorlagen zu sehen und ggf. downloaden, klicken Sie bitte hier

    Aber aufgepasst: Ueberschriften muessen bei der Berechnung herausgenommen werden!
Grundsaetzlich sollte man bei diesen Berechnungen des Raumes eher großzuegig sein, denn
ist einArtikel zu lang, muss der Text gekuerzt werden. Ihr Beitragsschreiber tut deshalb
gut daran, seinen Artikel von vornherein auf 800 Zeichen zu beschraenken.
    Natuerlich koennen Sie auch Texte aus anderen Programmen wie Pagemaker, QuarkXPress,
Indesign oder gar aus offenen PDFs herauskopieren und in die Zeitung verarbeiten.
Das haengt letztlich com Computer und von Ihrem Koennen als Zeitungsmacher ab.
    Eine Hochzeitszeitung muss nicht zwangslaeufig am Computer erstellt werden,
auch wenn sie dann natuerlich >>echt zeitungsmaeßig<< wirkt. Es gibt Alternativen:
Ein Mitarbeiter mit einer besonders schoenen Schrift schreibt alle Artikel von Hand ab.
Oder alle Autoren schreiben ihren Artikel in gut lesbarer schoener Handschrift genau auf
Zeile. Ebenfalls nicht zu vergessen; die Schreibmaschine. Mit ihr sollte jedoch gleich
>>auf Spalte<< geschrieben werden.
    In diesen Faellen werden die Artikel exakt ausgeschnitten und und in das zuvor festgelegte
Layout eingeklebt. Zusammen mit den ebenfalls eingeklebten Fotos und Illustrationen entsteht
dann ein Unikat von besonderen Wert. Sie koennen mit dem Fotokopierer auch weitere Ausgaben
fuer die Hochzeitsgaeste anfertigen. Das Original gehoert natuerlich immer dem Brautpaar.

Der Schriftsatz

Sie haben viele Moeglichkeiten die Schrift auf einer Seite und in einer Spalte zu positionieren:
links- oder rechtsbuendig, im Mittelachsen- oder Blocksatz. Letzterer ist in Tageszeitungen und
Illustrierten ueblich, aber auch mit dem linksbuendigen gesetzten Flattersatz laesst sich ein
durchaus ausgewogenes Schriftbild erziehlen.
    Natuerlich koennen Sie die unterschiedlichen Schriftsaetze auch auf ein und derselben
Zeitungsseite fuer verschiedene Artikel, Kurznachrichten, Glossen oder Bildunterschriften
miteinander kombinieren.

Linksbuendig
Diese Schriftart, bei der die gerade Schrift-
kante am linken Seitenrand laeuft, ist die am
haeufigsten verwendete und ergibt ein fuer
uns gewohntes Schriftbild. Sie laesst sich gut
fuer verschiedenste Seitenlayouts nutzen.

Rechtsbuendig
Hier verlaeft die gerade Schriftkante am
rechten Seitenrand. Das Schriftbild ist
ungewohnt. Rechtsbuendig werden daher
meist nur kuerzere Texte gesetzt. Oft grenzt
man sie am rechten Rand mit einem
Gestaltungselement wie einem Strich oder
einem Foto ab.

Mittelachsensatz
Ein solcher Text sticht ins Auge.
Diese Satzart wird
vor allem zur Hervorhebung verwendet.
Eine Ueberschrift, ein Gedicht
oder auch die Speisefolge eines Menues
wirkt Zentriert
besonders wertvoll.

Blocksatz
Diese Satzart hat an beiden Seiten gerade Kanten. Achten Sie hierbei darauf, dass in der Mitte der Zeile keine >>Loecher<< entstehen. Das wird vor allem bei schmalen Textspalten zum Problem. Trennen Sie daher am Ende der Zeile die Worte sorgfaeltig ( Funktion: >>Automatische Sil-
betrennung<<).

Schriftschnitte
Unter Schriftschnitten versteht man unterschiedliche Schriftformungen wie
VERSALIEN, KAPITÄLCHEN, kursive oder fett gedruckte Buchstaben und Initiale.
Kursiv, Kapitaelchen und fett lassen sich ueber die Menueleiste oder unter
Funktion >>Schrift<< auf dem Computer einstellen.
    All diese Elemente zum Auszeichnen einer Schrift dienen der Hervorhebung und sollten
daher nur zu diesem Zweck und fuer einen optischen ansprechenden Eindruck eingesetzt
werden.
    Orientieren Sie sich am Erscheinungsbild von Zeitungen oder Zeitschriften, und gucken
Sie den Profis ab, wie die das machen.

initial.jpg
Ein Initial is ein Anfangsbuchstabe, der durch besondere Groeße, Verzierunng oder
Farbe hervorgehoben wird. Die schoensten Initiale finden Sie in alten Handschriften
und Drucken am Beginn von Textabschnitten. Eine aparte Idee:
Stellen Sie mit Initialen einen Bezug zum Brautpaar her!

Viele kostenlose Font`s (Schriftarten) fuer Ihre Initialen gibt es hier




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Gerhard Michel | Loher Wall 5 | 33378 Rheda-Wiedenbrueck